Der Streit der Königinnen: Machtverhältnisse und Geschlechterrollen im Nibelungenlied

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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Handlungen zu analysieren, die zur Eskalation des Streits zwischen den beiden Königinnen im Nibelungenlied führen, sowie die tief greifenden Folgen dieses Konflikts. Insbesondere wird sich die Analyse auf die Machtdynamiken konzentrieren, die die verschiedenen Protagonisten bewegen, nämlich die Königinnen Kriemhild und Brunhild und die Könige Gunther und Siegfried, aber auch Nebenfiguren wie Hagen oder Ute. Außerdem werden diese Machtverhältnisse unter Berücksichtigung der Geschlechterrollen betrachtet, die jede Figur beeinflussen. Dazu werden Geschlechterstudien in Betracht gezogen, immer unter Berücksichtigung des historischen Kontextes. Das Nibelungenlied zeigt eine Gesellschaft, in der die alten heroischen Merkmale durchdringen und in Konflikt geraten mit den höfischen Kultur. In dieser wechselnden Welt befinden sich die Protagonisten, die sich auf Macht und Rang fokussieren. Einerseits kämpfen die Königinnen als Frauen um ihre eigene Macht, und andererseits versuchen die Könige ihre heroische Gewalt zu halten, aber auch ihren höfische Kategorie zu wahren. In dieser Hinsicht behauptet Müller: „Die heroische Vergangenheit verschwindet zunächst hinter der höfischen Fassade einer Welt, in der für Helden kein Platz zu sein scheint.“ (2015) In dieser Arbeit werden die Handlungen der Figuren vor dem Hintergrund dieser Realität untersucht, und am Ende soll gezeigt werden, wie diese Motive zur endgültigen Katastrophe des Stücks führen

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Traballo Fin de Grao en Lingua e Literatura Modernas. Curso 2021-2022

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