Über nicht valenzbedingte Modifikationen bei nominalen Argumentstrukturen des semantischen Feldes der Kommunikation
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Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, nicht valenzgeforderte adjektivale Modifikationen bei ausgewählten Substantiven bzw. nominalen Argumentstrukturen des semantischen Feldes der Kommunikation näher zu untersuchen.
Nach der Beschreibung der Haupteigenschaften des semantischen Feldes der Kommunikation, der Auswahl der dazu gerhörenden Substantive sowie die Darstellung von valenzfundierten Grundpostulaten setzt man sich mit der Frage der adjektivalen Modifikation auseinander, denn bei der Konsultation von Wörterbüchern, Korpora und anderen Ressourcen läast sich beobachten, dass Adjektivemit bestimmten Substattiven in Verbindung stehen, obgleich das Vorkommen der zuerst genannten nicht unbedintung auf eine valenzbedingte Selektion zurückgeht, d.h. sie sind nicht als Ergänzungen aufzufassen.
Zunächst sollte geprüft werden, welche Adjektive als Modifikatoren bei den selegierten Substantiven in Wörterbüchern verzeichnet werden. Dann werden diese mit aus Sketch Engine arhobenen Daten gegenübergestellt, was eine Unterscheidung zwischen adjektivalen Ergänzungen und Angaben bzw. Modifikatoren voraussetzt. Man geht auch der Frage nach, ob die von bestimmten Wörterbüchern angebotene Information auf Häufigkeitskriterien zurückgeht. Durch diese Analyse sollte eine Liste von häufig vorkommenden Adjektiven bei den ausgewählten Substantiven, z.B. bei Mitteilung, Diskussion oder Frage, erstellt werden. Zwei Schwerpunkte stehen dann im Mittelpunkt der Arbeit: zum einen strebt man hier eine semantische Klassifikation der adjektivalen Modifikatoren an, zum anderen findet eine Gegenüberstellung der adjektivalen Klassen bei den selegierten Substantiven statt. Stellt man fest, dass diese Adjektive sich nicht so frei kombinieren lassen, wie es häufig vorkommen mag, stellt sich die Frage der semantischen Kombinationsrestriktionen. Die Analyse sollten Einblicke in die semantisch-lexicographische Vermittlung der adjektivalen Modifikation gewinnen lassen
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Traballo Fin de Grao en Linguas e Literaturas Modernas (Alemán). Curso 2019-2020








