Die Ordnung und ihre Diskussion im mittelalterlichen Märe
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Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, im Kontext der Gattung Märe das Thema des mittelalterlichen ordo und seine Diskussionsvarianten durch die Untersuchung verschiedener Textbeispiele zu behandein.
Um das Märe als Texttyp genauer zu erfassen, soll in einem ersten Schritt kurz in die Gattung Märe eingeführt werden (Problematik der Definition und Begriffsbestimmung, Abgrenzung der verschiedenen Märentypen usw.). Anschliessend soll in einem weiteren Kapitel der hier zur Diskussion stehende Märentyp und seine konstitutiven Merkmale kurz erfasst werden.
Der Hauptteil wird sich dann mit der narrativen Analyse verschiedener Textbeispiele befassen. Ausgangspunkt der Textanalyse ist der Grundtyp des Strickers, der in seinen Mären- wie zum Beispiel „Der begrabene Ehemann“ oder „Die drie Wünsche“- die Ordnungsdiskussion und die didaktische Absicht seiner Erzählungen ins Zentrum stellt. Ergänzt wird die Untersuchung dann durch den Einbezug von weiteren Mären- wie „Die halbe Birne“ und die „Ritter Beringer“- um zu zeigen, wie in der Nachfolge des Strickers die Diskussion um das mittelalterliche ordo-Verständnis in seinen verschiedenen Varianten fortgeführt wird. Aspekte wie die Rollenbeziehungen und deren Funktion sowie die Verwendung von verschiedenen Handlungsmustern und von Motiven aus dem literarischen Kontext der Zeit werden hier nach ihrem konkreten Stellenwert innerhalb der narrativen Ausgestaltung befragt.
Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, welche konkreten Ordnungsverstösse im Laufe der Erzählhandlung erfolgen, um daraus die negativen Konsequenzen der quer zur Ordnung stehenden Verhaltensweisen ziehen zu können. Dadurch sollen auch ertragreiche Ergebnisse über die Bedeutung des mittelalterlichen ordo gewonnen werden
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Traballo Fin de Grao en Linguas e Literaturas Modernas (Alemán). Curso 2018-2019






