Pazos Martínez, Sara2020-12-092020-12-092018-11-07http://hdl.handle.net/10347/23923Traballo Fin de Grao en Linguas e Literaturas Modernas (Alemán). Curso 2018-2019Durch das Studium der Ästhetik Schillers in der Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795) werden Grundbegriffe erläutert, die in seinen späteren Dramen entwickelt werden. Untersucht werden hier die historischen Dramen Die Jungfrau von Orleans (1801) und Wilhelm Tell (1804), in denen die zwei Hauptfiguren Träger der ästhetischen Ideen Schillers sind. Es geht dabei nicht nur um eine konkrete ästhetische Erziehung des Menschen als Individuum, für die die Anthropologie Schillers, konkret seine Triebtheorie, kurz behandelt wird, sondern um ihre Überführung ins Allgemeine, d.h. um die Bildung einer ästhetischen Gemeinschaft, die in den Briefen als den „ästhetischen Zustand“ oder als die Utopie des „ästhetischen Staats“ charakterisiert wird. Diese allgemeine ästhetische Erziehung wird in Die Jungfrau von Orleans auf dem Hintergrund der Frömmingkeit und der Religion, und Wilhelm Tell auf dem Hintergrund der Natur dargestellt. Johanna verbindet die Idee der Religion mit der der Freiheit und verwirklicht mit ihrer triebhaften, ‚romantischen‘ Handlung das Ideal einer freien Gesellschaft. Wilhelm seinerseits repräsentiert das perfekte Binom Individuum-Natur, worduch ein utopischer, ästhetischer Staat in einer idealen Schweiz gegründet werden kanndeuJohann Christoph Friedrich von SchillerDie Jungfrau von OrleansWilhelm TellDramas históricos alemánsEstéticaMaterias::Investigación::62 Ciencias de las artes y las letras::6202 Teoría, análisis y crítica literarias::620203 Estilo y estética literariosMaterias::Investigación::62 Ciencias de las artes y las letras::6203 Teoría, análisis y crítica de las bellas artes::620310 TeatroAnthropologie und `ästhetische Erziehung´in Schillers historischen Dramen Die Jungfrau von Orleans und Wilhelm Tellbachelor thesisopen access